Unsere Autoren, Moderatoren und Künstler alphabetisch

Rasha Abbas

Rasha-Abbas

Rasha Abbas, geb. 1984, syrische Journalistin und Autorin, lebt derzeit in Berlin.
2008 veröffentlichte sie mit Adam hasst das Fernsehen ihre erste Kurzgeschichten-Sammlung und wurde dafür beim Damascus Capital of Arab Culture Festival mit einem Preis für neue Autoren ausgezeichnet. 2013 schrieb sie das Drehbuch für den Kurzfilm Zufriedenheit und Glück, der von der Bedayat Stiftung produziert wurde. Sie arbeitete als Autorin und Übersetzerin für die Anthologie Syria Speaks: Art and Culture from the Frontline (Saqi Books, London), 2014 erschienen. Im selben Jahr beendete sie ein Jean-Jacques Rosseau Fellowship, unterstützt von Schloss Solitude in Stuttgart, wo sie an ihrem zweiten Kurzgeschichtenband Des Pudels Kern (The Gist of it) arbeitete.

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Assaf Alassaf

Assaf Alassa| © LCB

Assaf Alassaf, geb. 1976 im syrischen Deir ez-Zor. Studium der Zahnmedizin in Damaskus. Er arbeitet hauptberuflich als Zahnarzt und daneben als Journalist. Seit 2007 hat er zahlreiche Artikel in arabischen Tageszeitungen veröffentlicht. Im Jahr 2013 zog er von Damaskus nach Nouakchott in Mauretanien, wo er als Zahnarzt arbeitete. Seit Anfang 2014 lebt er in Beirut und arbeitet in einem medizinischen Zentrum für syrische Flüchtlinge. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Auf Facebook schreibt er seit 2013 literarische Anekdoten über die Revolution und den Krieg in seiner Heimat, über seine Reise nach Mauretanien, sein Leben im Libanon und die Zahnarztpraxis. Die Posts und Geschichten über Abu Jürgen entstanden in der Zeit zwischen November 2014 und Februar 2015.

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Armen Avanessian

armen avanessian © dirk skiba

Armen Avanessian studierte Philosophie, Politische Wissenschaften und Literatur in Wien und Paris. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ und als Lehrbeauftragter am Peter Szondi Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ästhetik und Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts.

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Constanze Behrends

Constanze Behrends

Constanze Behrends, preisgekrönte Schauspielerin, Autorin und Sprecherin. Mit 22 Jahren gründete sie das prime time theater im Berliner Wedding. Dort schrieb, inszenierte und spielte sie über 100 Folgen ihrer Theatersitcom „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“, die aktuell für den rbb verfilmt wird. Einem breiten Publikum ist sie bekannt geworden durch ihre Rollen in „Switch Reloaded“ (Pro 7) und der ARD Krimiserie „Zwischen den Zeilen“. 2011 erschien im Droemer-Knaur Verlag ihr Debütroman „Kiffer-Barbie – das Beste aus meinem Leben“.

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Thomas Böhm

Thomas Böhm

Thomas Böhm, geboren 1968 in Oberhausen, war Programmleiter des Literaturhauses Köln (1999-2010), des internationalen literaturfestivals berlin (2012 – 2014), des Ehrengastauftritts Islands bei der Frankfurter Buchmesse 2011 und Kurator von „Auftritt Schweiz“ an der Leipziger Buchmesse 2014.

 

zu den Veranstaltungen (Shared Readings 11:00 Uhr und div. weitere)

Frank Alva Buecheler

Frank Lava Buecheler

Frank Alva Buecheler geboren 1957 in Hamburg, ist Theaterregisseur, Librettist und Kulturunternehmer, er hat an verschiedenen Universitäten und Akademien Medien- und Kulturmanagement sowie Schauspiel unterrichtet, ist Dozent für Ästhetik an der SRH Hochschulde der populären Künste in Berlin, Mitbegründer von FREEDOMUS Hilfe für Flüchtlinge mitten in Berlin e.V. sowie Geschäftsführender Gesellschafter von FREEARTUS artists and refugees united for freedom gGmbH – eine NGO, die neue Modelle der Kooperation von Newcomern und Europäern konzipiert, erprobt und umsetzt, sich zudem auch international engagiert, etwa im Libanon oder in Ägypten.

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Dina El-Sharnouby

Dina El-Sharnouby

Dina El-Sharnouby ist Doktorandin an der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies und promoviert in Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Bevor El-Sharnouby nach Berlin zog, lebte sie in Kairo, wo sie an der Amerikanischen Universität Soziologie und Anthropologie studierte. Seit dem politischen Umbruch in Ägypten 2011, an dem El Sharnouby aktiv beteiligt war, konzentrierte sich ihre Forschung auf die Themen: Demokratie, Revolutionen und Transformationen mit einem Schwerpunkt auf die Frage der Jugend. Anhand von Feldforschung in Ägypten, theoretischer Fundierung, Partizipation am Umbruch und zivilgesellschaftliches Engagement versucht El-Sharnouby folgende Frage zu beantworten, was aus der revolutionären Jugend in Ägypten geworden ist. El-Sharnouby verfasste dazu Kommentare in open-Democracy, wissenschaftlichen Publikationen sowie Beiträge auf FAZ- und ZEIT-Online.

 

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Wolfgang Feyerabend

Wolfgang Feyerabend

Wolfgang Feyerabend, geb. 1951 in Wittenberg, Studium der Germanistik in Leipzig, arbeitete als Verlagslektor, Literaturkritiker und Hörspielautor. Er gründete 1995 die „Berliner Autoren Führungen“ und lebt heute als freiberuflicher Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Stadt- und Kulturgeschichte Berlins: „Spaziergänge durch Fontanes Berlin“, „Berlin – Eine literarische Entdeckungsreise“, „Die Rosenthaler Vorstadt“, „Berliner Hinter Höfe“.

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Philip Grassmann

Philip Grassmann

Philip Grassmann studierte Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und der London School of Economics und besuchte die ASV-Journalistenschule. Seine journalistische Laufbahn begann er als Filmkritiker. Nachdem er als Redakteur bei der »Welt« tätig war, arbeitete er als Politikkorrespondent im Berliner Büro der »Süddeutschen Zeitung«, Seit 2008 ist er Chefredakteur des »Freitag«. Philip Grassmann lebt in Berlin.

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© Foto: der Freitag

Ulrich Gutmair

Ulrich Gutmair © Tal Sterngast

Ulrich Gutmair wurde 1968 in Dillingen an der Donau geboren. Er schreibt seit gut zwanzig Jahren für Tageszeitungen und Magazine über Pop und Geschichte. Seit 2007 ist er Kulturredakteur der taz.

 

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Fritzi Haberlandt

Fritzi Haberlandt|© Matthias Bothor

Fritzi Haberlandt, geboren 1975, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Bereits zu dieser Zeit arbeitete sie mit Robert Wilson zusammen (1997-1999). Von 2000 bis 2005 war sie festes Ensemblemitglied am Thalia Theater in Hamburg. Die Zeitschrift „Theater heute“ zeichnete sie für ihre Rollen an diesem Haus gleich zwei Mal hintereinander als Nachwuchsschauspielerin des Jahres aus (2000/2001). 2006 wechselte sie zum Berliner Maxim Gorki Theater unter der Intendanz von Armin Petras. Sie arbeitete außerdem mit Jan Bosse, Andreas Kriegenburg und Christoph Schlingensief.

Erstmals im Film trat Fritzi Haberlandt in Egon Günthers Die Braut (1999) auf. Wenig später spielte sie eine Hauptrolle in der Ingrid-Noll-Verfilmung Kalt ist der Abendhauch (2000) von Rainer Kaufmann, dafür wurde sie 2001 mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Den Deutschen Filmpreis gewann sie 2004 als beste Nebendarstellerin in Hendrik Handloegtens Liegen lernen (2003). Außerdem spielte sie in Lars Büchels Erbsen auf halb 6 (2004), der Judith-Hermann-Verfilmung Nicht als Gespenster (2006) von Martin Gypkens, Andreas Kleinerts Freischwimmer (2007) Für ihre herausragende komödiantische Leistung in Markus Sehrs Eine Insel namens Udo (2011) gewann sie 2012 den Ernst-Lubitsch-Preis. An der Seite von Mario Adorf spielte sie in diesem Jahr die Hauptrolle in Lola Randls Die Libelle und das Nashorn (2012). Sie ist außerdem regelmäßig in großen Fernsehrollen zu sehen, zum Beispiel im „Tatort“ oder in „Polizeiruf 110“. Aktuell spielt Fritzi Haberlandt am Schauspielhaus Stuttgart und am Deutschen Theater Berlin.

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© Foto: Matthias Bothor

Sandra Hetzl

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Sandra Hetzl wurde 1980 in München geboren und lebt in Beirut und Berlin. Sie studierte an der UdK Visual Culture Studies, arbeitet als Literaturübersetzerin aus dem Arabischen und macht Videoinstallationen. Außerdem ist sie der Kopf hinter 10/11. 10/11 versteht sich als Labor und gleichzeitig als Sprachrohr für experimentelle Formen arabischer Literatur und hat seinen Sitz in Beirut und Berlin. Das Kollektiv besteht aus Autoren, Literaturübersetzern und Profis im internationalen Verlagswesen. 10/11 macht Texte junger arabischer Autoren (oftmals gewonnen aus den Tiefen des www) für den internationalen Buchmarkt zugänglich und will einen dynamischen Austausch erzeugen.

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Thomas Hübner

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Thomas Hübner, 47 Jahre alt, Studium der Deutschen Literatur und Erziehungswissenschaften. Er arbeitet seit 1999 als Freiberufler in den Medien, zuerst bei JazzRadio Berlin, seit 2001 beim rbb-Sender radioeins. Außerdem arbeitet er als Werbetexter, Synchronsprecher, Moderator und DJ, letzteres seit mehr als 20 Jahren.

 

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DJ Ipek

DJ Ipek feat. Ceyhun Kaya

Die international bekannte, mehrfach ausgezeichnete, in Berlin und Istanbul queer lebende DJ, Produzentin und Kuratorin Ipek Ipekçioglu hat ihren ganz eigenen Sound – einziartig, nomadisch und hybrid, geprägt von  bikultureller Sozialisation und den daraus folgenden unterschiedlichen Einflüssen. Ihr Klang ist Spiegelbild einer globalisierten Welt.

Psychedelic Turkish Funk trifft auf Disko, Balkanfolk auf House, kurdischer Halay auf Elektro, türkischer Tango auf Break Beat, Bhangra auf Moombahton, albanischer Pop auf Twerk, iranischer Folk auf Techno. Ihre FolkElektroFusion setzen überraschende Akzente im Flow der Club Music.

 

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Hendrik Jackson

hendrik jackson

Hendrik Jackson, geboren 1971, lebt als freier Autor, Übersetzer und Herausgeber (www.lyrikkritik.de) in Berlin.

Er veröffentlichte u.a. die Bände „brausende Bulgen – 95 Thesen über die Flußwasser in der menschlichen Seele“ (edition per procura), „Dunkelströme“ (kookbooks) sowie als Übersetzer aus dem Russischen Marina Zwetajewas Poem vom Ende/Neujahrsbrief (edition per procura). Zuletzt erschien „Im Licht der Prophezeiungen“ (kookbooks),
Außerdem im Herbst 2015 beim Merve Verlag „Helm aus Phlox“, u.a. gemeinsam mit Monika Rinck.
„sein gelassen – Parmenides-Notate“, ein tröstendes Buch erscheint bald bei kookbooks.

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Britta Jürgs

BJ_2015

Literaturwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin mit einem großen Faible für „vergessene“ Autorinnen und interessante Frauen der 20er Jahre, das sich im Programm des 1997 von ihr gegründeten AvivA Verlags niederschlägt.

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© Foto: Yvonne de Andres

Demian Kappenstein

Demian Kappenstein/ © Masaa

Demian Kappenstein studierte von 2004 bis 2009 an der Hochschule für Musik in Dresden Jazzschlagzeug, freie Improvisation und zeitgenössische Musik. Von 2009-2011 war er Meisterschüler beim Komponisten und Schlagzeuger Eric Schäfer aus Berlin. Er ist Träger des Landesstipendiums des Freistaates Sachsen. Kappenstein arbeitete mit Musikern wie Rolf Kühn, Markus Stockhausen, Kurt Rosenwinkel, Arve Henriksen, Louis Sclavis und Robyn Schulkowsky. 2012 gewann er mit der Band Masaa den Bremer Jazzpreis und 2015 den RUTH Weltmusikpreis.

 

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Ihab Kassem

Ilha Kassem

Ihab Kassem wurde 1961 in Kairo geboren und zählt sich zu jener Mittelschicht, die für die Majorität der Ägypter steht. Ihab Kassems familiäre Wurzeln reichen zu den Felahhen – das heißt so viel wie Bauer oder Bauernhof – zurück. Neben seiner beruflichen Laufbahn als Banker begann Kassem vor rund zwanzig Jahren mit Artikeln für nationale Zeitungen und Zeitschriften auf die verwirrenden ägyptischen Verhältnisse zu reagieren. Sein Hauptinteresse galt – und gilt – der Erkundung der Ursachen für das ägyptische Dilemma zwischen grandiosem kulturellen Erbe und ungewisser Zukunftsperspektive…

2009 veröffentlichte Kassem sein erstes Buch Adel and Soad in the Garden. Die Sammlung von Kurzgeschichten stieß auf großes Interesse und weithin positive Aufnahme. Im September 2010 wurde El Awila Masr or Egypt, the Beginning publiziert, jenes Buch, das die ägyptische Identität bis zu ihren Ursprüngen zurück verfolgt, um sie der Zukunft verfügbar zu machen. Drei Monate vor der Revolution vom 25. Januar 2011 herausgekommen meinten Kritiker in ihm eine Vorwegnahme der Ereignisse zu erkennen. In der Tat, die Hauptthese des Buches zur Ägyptischen Identität kann als die wesentliche Kraft hinter der zweiten Revolution von 2014 angesehen werden.

2013 wurde im libanesischen Beirut Maloon or Cursed herausgegeben, eine Geschichte über die Folgen jenes Krieges und dessen Auswirkungen auf Ägypten, der in den frühen 1960er Jahren im Jemen begann und 1967 auf dem Sinai endete…

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Bettina Kurth

Bettina Kurth

Bettina Kurth absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und war von 1995-1999 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Seither trat sie in zahlreichen Filmen und Fernsehserien auf. Mit Leidenschaft ist sie regelmäßig im Bereich Radiofeature, Hörbuchproduktion und TV-Dokumentation tätig.

 

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Helmut Kuhn

Helmut Kuhn © Oliver Kern

Helmut Kuhn, geboren 1962, studierte Geschichte und Publizistik in Berlin und Paris. Er arbeitete bei der deutsch-jüdischen Zeitschrift Aufbau in New York und lebt heute als freier Journalist und Autor in Berlin. Kuhn schreibt u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung, Stern, Focus und mare. 2002 erschien sein vielbeachtetes Romandebüt Nordstern. Als Co-Autor verfasste er zusammen mit Murat Kurnaz Fünf Jahre meines Lebens. Ein Bericht aus Guantanamo (2007), über den John Le Carré schrieb: „Der mitfühlendste, ehrlichste und würdevollste Bericht über die Schande Guantanamo, den es je gegeben hat.“ Sein Roman Gehwegschäden erschien im Frühjahr 2012.

zu den Veranstaltungen (Literarische Spaziergänge)

© Foto Oliver Kern

Ruth Landshoff-Yorck

Ruth landshoff

Ruth Landshoff-Yorck, 1904 in Berlin geboren, entstammte dem jüdischen Bürgertum und war die Nichte des Verlegers Samuel Fischer. Sie besuchte die Schauspielschule, wirkte in Murnaus »Nosferatu« von 1922 mit und trat am Theater auf. Nach Veröffentlichungen in Zeitschriften wie der »Dame« kam ihr erster Roman »Die Vielen und der Eine« 1930 bei Rowohlt heraus. Ihr zweiter Roman konnte in Deutschland bereits nicht mehr erscheinen. 1937 emigrierte sie in die USA und lebte bis zu ihrem Tod 1966 als Publizistin, Übersetzerin und Theaterautorin in New York.

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Michael Lüders

Michael Lüders

Michael Lüders, Autor und Orientalist, ist häufiger Gast in Hörfunk und Fernsehen. Bei C.H.Beck erschien zuletzt sein viel beachteter Bestseller Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet. Bisher hat er vier Romane und einen Erzählungsband veröffentlicht, darunter Aminas Restaurant (2006).

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Jörg Magenau

Jörg Magenau © Olaf Kuehl

Jörg Magenau, geb. 1961 in Ludwigsburg, Studium Philosophie und Germanistik, 1990 bis 1999 für Wochenpost, der Freitag und taz tätig. 1995 Alfred-Kerr-Preis als als Literaturredakteur für den Freitag. Zwischenzeitlich Redakteur »Berliner Seiten« und »Literaturen«. Er hat drei vielbeachtete Bücher veröffentlicht: eine Biographie über Christa Wolf, eine Biographie über Martin Walser und eine Geschichte der taz.

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© Foto: Olaf Kuehl

Kristof Magnusson

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Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, lebt als Autor und Übersetzer aus dem Isländischen in Berlin. Sein Debütroman „Zuhause“ (2005) wurde mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet, seine Romane „Das war ich nicht“ und  „Arztroman“ waren Bestseller. Die Verfilmung seiner Komödie „Männerhort“ (mit Christoph Maria Herbst, Detlev Buck und Elyas M’Barek) kam im Oktober 2014 in die Kinos.

 

© Foto: Gunnar Klack

Jagoda Marinić

marinic_jagoda-©crisbeltran.com

Jagoda Marinić, in Kroatien geboren, deutsche Autorin und Kolumnistin. Ihr Erstling Eigentlich ein Heiratsantrag (2001) war ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum. Für den Erzählband Russische Bücher (2005) erhielt sie den Grimmelshausen-Förderpreis, ihr Roman Die Namenlose wurde vom Spiegel zu den wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 2007 gezählt. Nach Aufenthalten in Zagreb, Split, New York und Berlin lebt Jagoda Marinić derzeit in Heidelberg, wo sie das Kulturprogramm des bundesweit ersten International Welcome Center leitet. 2013 erschien ihr Roman Restaurant Dalmatia, der jetzt als Atlantik Taschenbuch herauskommt. Made in Germany ist im Frühjahr 2016 erschienen.

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© Foto: crisbeltrau.com

Stefan Mekiffer

Stefan Mekiffer © Paul-Heinrich Groenboldt

Stefan Mekiffer, Jahrgang 1988, Studium der Wirtschaft, Kulturwissenschaften, Politikwissenschaften und Philosophie in Masstricht, Paris und Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Autor pflanzt er gerade einen Waldgarten und tritt als Klezmer-Musiker auf. Er lebt in Berlin und Waldeck.

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© Foto: Paul-Heinrich Grönboldt

Kiran Nagarkar

Kiran Nagarkar

Kiran Nagarkar, geboren 1942 in Bombay, schreibt in Marathi und Englisch. Er studierte am Ferguson College in Bombay und arbeitete anschließend als Dozent an verschiedenen Colleges, als Journalist, Drehbuchschreiber und vor allem in der Werbebranche. Nagarkar veröffentlichte Romane, Theaterstücke und Filmdrehbücher. Sein erster Roman „Sieben mal sechs ist dreiundvierzig“ (Original: „Saat Sakkam Trechalis“) gilt als Meilenstein der indischen Literatur nach der Unabhängigkeit. Auch sein Roman „Ravan & Eddie“ spielt im postkolonialen urbanen Indien und beschäftigt sich auf sehr amüsante Weise mit Schuld, Sünde und Sex, Verbrechen und Strafe sowie der Entdeckung des eigenen Ichs. Nach Erscheinen seines Romans „Krishnas Schatten“ (Original: „Cuckold“) wurde Kiran Nagarkar im Jahr 2000 die höchste Anerkennung der indischen Literaturakademie, der Sahitya Academy Award, verliehen. Sein jüngster Roman „Gottes kleiner Krieger“ (Original: „God’s Little Soldier“) über einen religiösen Fundamentalisten gehörte zu den meist besprochenen Büchern der Frankfurter Buchmesse 2006. Kiran Nagarkar lebt in Bombay.

 

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Annika Reich

Annika Reich 2011

Annika Reich ist Schriftstellerin. Sie hat Philosophie und Ethnologie studiert und lebt in Berlin. Ihre Romane erscheinen im C. Hanser Verlag. Zuletzt „Die Nächte auf ihrer Seite“, der in Berlin und Kairo spielt. Sie ist Kolumnistin von „10nach8“ auf Zeit-Online und arbeitet als Gastdozentin an der Kunstakademie Düsseldorf sowie an der Bayerischen Akademie des Schreibens. Sie ist eine der Initiatorinnen von „Wir machen das“, einem Aktionsbündnis von Newcomern und Einheimischen (www.wirmachendas.jetzt).

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Monika Rinck

Monika Rinck

Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale. Rinck lebt als Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte Essays, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

 

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Linda Rachel Sabiers

Linda Rachel Sabiers

Linda Rachel Sabiers, geboren 1984, studierte Kommunikation und Marketing in Köln und lebt, nach Stationen in den USA und Tel Aviv, seit 2009 als Texterin, Kolumnistin und Autorin in Berlin. Neben Lesungen aus ihrer Kurzgeschichtensammlung „Superbia – Berlin kommt vor dem Fall“ aus dem Jahr 2014 und aktuell „030 – Berliner Geschichten“, der freien Mitarbeit für die Jüdische Allgemeine Wochenzeitung und ihrer Arbeit in einem Berliner Startup, schreibt sie aktuell an ihrem ersten Roman. Darüber hinaus erschienen zwei ihrer Kurzgeschichten in den Anthologien „Schlaflos im Ellington“ des Berliner Ellington Hotels und in „Unbehauste“, ein Buchprojekt für die Flüchtlingsinitiative von Alexander Broicher und dem Nicolai Verlag.

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Owen Sheers

Owen Sheers

Owen Sheers, geboren 1974 in Fidschi, lebt nach einer Zeit in London heute wieder in Wales, wo er auch aufgewachsen ist. Vielseitig talentiert, lässt er sich nur schwer auf eine Form festlegen – zu seinen publizierten Werken zählen Dramen, Libretti, Gedichte und ein Sachbuch. Der Debütroman „Resistance“ wurde in zehn Sprachen übersetzt und mit Michael Sheen in der Hauptrolle verfilmt. Sheers wurde u.a. mit dem Somerset Maugham Award, der Hay Festival Poetry Medal und dem Amnesty International Freedom of Expression Award ausgezeichnet. „I Saw a Man“ ist sein zweiter Roman und für den französischen Prix Femina étranger nominiert.

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Carsten Sommerfeldt

Carsten Sommerfeldt

Carsten Sommerfeldt koordinierte als Pressechef des Berlin Verlags (1996-2011) und der Verlagsgruppe Droemer Knaur (2011 – 2014) sämtliche große Pressekampagnen in Belletristik und Sachbuch , das Online-Marketing und die Social-Media-Aktivitäten. Zudem organisierte er zahlreiche Lesereisen mit internationalen SchriftstellerInnen und Persönlichkeiten wie Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer, Zeruya Shalev, Ingo Schulze, Richard Sennett, Margaret Atwood, Richard Ford und Hillary Clinton.

zu den Veranstaltungen (Shared Readings 17:00)

© Foto: Colin McPherson

Christian Stahl

christian stahl

Christian Stahl, geboren 1970 in Köln, ist gelernter Journalist, studierte Literaturwissenschaft und Geschichte und arbeitete viele Jahre beim Radio und Fernsehen. 2005 gründete er eine Agentur für Kommunikation. Er dreht Filme, coacht, lehrt andere, ihre Geschichten zu erzählen, und erzählt selbst. Zuletzt veröffentlichte er bei HoCa In den Gangs von Neukölln, die Geschichte des ehemals jüngsten Berliner Intensivstraftäters Yehya E.

 

Veranstaltung 1 und 2

Ebru Taşdemir

Ebru Tasdemir

Ebru Taşdemir, 1973 geboren, freie Journalistin, studierte Publizistik und Turkologie an der FU Berlin und ist unter anderem die Erfinderin vom Format „Hate Poetry“. Aktuell arbeitet sie bei den Neuen Deutschen Medienmacher.

zur Veranstaltung 1 und 2

Katharina Winkler

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Katharina Winkler, geboren 1979 in Wien, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft. Blauschmuck ist ihr Debütroman. Die Autorin lebt in Berlin.

zur Veranstaltung

Foto: © Stefan Klüter

Tom Wlaschiha

Tom Wlaschiha  © Monic Schmidheiny

Der Schauspieler Tom Wlaschiha, geboren 1973 in Dohna, absolvierte nach dem Abitur an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig seine Schauspielausbildung. Es folgten verschiedene Engagements an unterschiedlichen deutschen Theatern und erste Rollen vor der Kamera, u.a. im Jahr 2000 im Tatort. In dem Kinofilm Verliebte Jungs spielte er neben Axel Stein und Alexandra Neldel eine seiner ersten Hauptrollen. International bekannt wurde er durch seine Rolle Jaqen H’ghar in der Kultserie Game of Thrones. Er ist professioneller Sprecher für Hörspiel, Synchron und Werbung.

Tom Wlaschiha spielte außerdem 2011 in dem Film Resistance die Hauptrolle. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Owen Sheers. So entstand die Idee der gemeinsamen Lesung für den neuen Sheers-Titel.

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© Foto: Monic Schmidheiny